Tree of Excellence

Der Baum der Spitzenleistung (Altfeld 2020)

„Tolle Dinge entstehen nicht ausschließlich durch Zufall. Sie entstehen durch Vorbereitung und Planung. Sei also der Architekt für deine tollen Dinge!“

Das nachfolgende Modell des Baumes beschreibt die psychologischen Eigenschaften und Fähigkeiten, die dazu beitragen, die Wahrscheinlichkeit für konstante, bestmögliche Leistungen zu erhöhen. Einzelne Spitzenleistungen wie ein sehr gutes Spiel oder eine Bestmarke werden meist durch unterschiedliche Kombinationen dieser Eigenschaften und Fähigkeiten erzielt. So kann die hohe Ausprägung einer Eigenschaft das Fehlen einer anderen Eigenschaft kompensieren. Das Modell geht allerdings von der Vorstellung aus, dass zur Entwicklung von langfristig konstanten, bestmöglichen Leistungen, die Entwicklung aller Eigenschaften hilfreich ist.

Die Auswahl der genannten Eigenschaften und Fähigkeiten beruht zum einen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Wissenschaftliche Studien zeigten deutlich den Zusammenhang nachgenannter Eigenschaften und Fähigkeiten hinsichtlich der Erbringung von Spitzenleistung. Literaturangaben finden sich jeweils in den Beschreibungen. Zum anderen beruht die Auswahl einiger Faktoren auf der Erfahrung aus der praktischen Arbeit mit Spitzensportlern und Menschen in Hochleistungssituationen.

Die Liste hat nicht den Anspruch komplett zu sein. Zudem können sich einige Konstrukte überlappen. Dies liegt an der inhaltlichen Nähe diverser psychologischer Konstrukte.

Das Modell des Baums unterteilt sich in drei Bausteine. Die Wurzeln, der Baum und das Wasser.

  • Baustein 1 stellt die Wurzeln dar. Die umfassten Eigenschaften und Fähigkeiten geben einer Person die nötige Stabilität, um mit Hindernissen umzugehen und somit langfristig konstante Leistungen zu erbringen.
  • Baustein 2 stellt den Baum selbst dar. Dieser Baum steht für außergewöhnliche Leistungen und umfasst folglich Eigenschaften und Fähigkeiten, die notwendig sind, um eine Person in die Lage zu versetzen, Außergewöhnliches zu leisten.
  • Baustein 3 umfasst das Wasser. Ein Baum kann nur mit dem Wasser und den Nährstoffen wachsen, die er erhält. So ist es auch mit konstanten Spitzenleistungen. Ohne Faktoren von außen und hilfreichen Rahmenbedingungen können Wurzeln nicht sprießen und ein Baum nicht wachsen. Hier werden folglich die Faktoren benannt, die nötig sind, um Leistungen zu fördern.
Klicken Sie auf die einzelnen Bereiche im Bild, um mehr darüber zu erfahren:
Tree of Excellence
Flexibilität Handlungs­orientierung Zuversicht Freude Selbstvertrauen Imagery Wettkampforientierung Vertrauen Risikobereitschaft Qualitatives Training Soziales Umfeld Zufall Trainingsumfeld Trainerpersönlichkeit Plan B Persönliche Entfaltung Ärgermanagement Attributionsfähigkeit Selbstgesprächsregulation Anspannungsmanagement Achtsamkeit Frustmanagement Fehlertoleranz Konzentration Refokussierung Energie-Management zwischen Einsätzen Zeit- und Stressmanagement Energie-Management im Wettkampf Selbstständigkeit im Leben Selbstständigkeit im Sport Kritikfähigkeit Kommunikationsfähigkeit Demut Zielorientierung Wille Disziplin Commitment Motivation Zielsetzung Vorbereitet sein

Flexibilität

  • Die Fähigkeit, sich schnell auf wechselnde Rahmenbedingungen sowie Störfaktoren anzupassen
  • Beispiel: Der Gegner verhält sich anders als erwartet und sich darauf mental einlassen zu können und in Lage zu sein, über neue Herangehensweisen nachzudenken
  • Referenzen: 48

Handlungs­orientierung

  • Die Fähigkeit der Person sich im Wettkampf auf den Prozess zu konzentrieren anstelle über das Ergebnis oder die Konsequenzen nachzudenken
  • Referenzen: 56, 57

Zuversicht

  • Glaube daran, positive Ergebnisse zu erleben bzw. das sich Dinge positiv fügen werden
  • Beispiel: Sportler glaubt trotz nicht-optimaler Vorbereitung wegen Verletzung an einen positiven Ausgang des Wettkampfes
  • Referenzen: 42, 43

Freude

  • Die aktuelle Tätigkeit oder Situation genießen können und Freude zu erleben
  • Referenzen: 46, 47

Selbstvertrauen

  • Überzeugung, mit den eigenen Ressourcen, Fähigkeiten und Stärken, die bevorstehende Situation meistern zu können
  • Referenzen: 44, 45, 49

Imagery

  • Die Fähigkeit sich bevorstehende Bewegungen oder Situationen bildlich vorzustellen, um so die nötigen Gehirnareale zu aktivieren
  • Referenz: 52, 53, 54, 55

Wettkampforientierung

  • Spaß daran, sich mit anderen zu messen und Wettkampfsituationen zu genießen
  • Referenzen: 51

Vertrauen

  • Die Fähigkeit dem ausgearbeiteten Plan, der Vorbereitung und ggf. dem Trainer zu vertrauen
  • Referenzen: 49, 50

Risikobereitschaft

  • Die Fähigkeit, Risiken einzugehen und einhergehende Unsicherheit auszuhalten

Qualitatives Training

  • Selbst in Lage sein, sowie die Möglichkeit erhalten (durch z. B. Fachperson wie Trainer), regelmäßig und ausreichend hochwertige Trainingseinheiten zu absolvieren
  • Referenzen: 58, 59

Soziales Umfeld

  • Familiärer bzw. sozialer Support
  • Referenzen: 58, 60, 61

Zufall

  • Das Eintreten von Situationen, in der eine Person in die Lage versetzt wird vorhandene Eigenschaften und Fähigkeiten für außergewöhnliche Leistungen zu nutzen.
  • Referenzen: 62, 63, 64

Trainingsumfeld

  • Besteht ein dienliches motivationales und soziales Klima in der Trainingsgruppe.
  • Referenzen: 65, 66, 58

Trainerpersönlichkeit

  • Inwieweit passt der Coaching- bzw. Führungsstil bzw. Philosophie zur aktuellen Situation und Bedürfnislage des Sportlers und wie gut kann der Trainer sich an gegebene Situationen anpassen.
  • Referenzen: 67, 68, 69, 58

Plan B

  • Pläne und Alternativen hinsichtlich beruflicher Entwicklung nach dem Sport. Je höher hier die Sicherheit, desto mehr kann der Fokus auf die Leistung gelegt werden
  • Referenzen: 70, 71, 72

Persönliche Entfaltung

  • Die Auslebung und Entwicklung von Hobbies, Partnerschaften und Netzwerken außerhalb des Sports für den Stabilisierung der Persönlichkeit und Schaffen von Raum für Erholung
  • Referenzen: 73, 74

Ärgermanagement

Umgang mit Ärger

  • In Besitz sein von bewussten bzw. unbewussten Werkzeugen zum Regulieren des aufkommenden Ärgers
  • Ärger ist eine spannende Emotion, da sie uns viel Energie geben kann und manchmal auch die Leistung fördert. Eine mögliche Erklärung ist, dass der Ärger mich dazu bringt nur im hier und jetzt zu sein („ich will es dem jetzt zeigen. Ich gebe jetzt alles“) und nicht mehr über mögliche Konsequenzen nachdenke („das Ergebnis entscheidet über die Qualifikation“). Genau hier ist aber auch oftmals der leistungshinderliche Aspekt. Durch Ärger ist wohlmöglich die Entscheidung schlechter oder die damit verbundenen Gedanken lenken mich von meiner eigentlichen Aufgabe ab. Konsequenz: schlechtere Leistungen
  • Referenzen: 8, 9 , 10

Attributionsfähigkeit

  • Die Fähigkeit ein Ergebnis oder eine Handlung hinsichtlich der einfließenden kontrollierbaren (z. B. mein Einsatz, meine Einstellung) und unkontrollierbaren (z. B. Gegner, Zufall) Einflussfaktoren analysieren und bewerten zu können.
  • Beispiel: ein verlorenes Rennen heißt nicht automatisch, dass die eigene Leistung schlecht war
  • Referenzen: 33, 34

Selbstgesprächsregulation

  • Die Fähigkeit, über aufkommende Gedanken und Sorgen zu reflektieren und zielführend zu verändern
  • Beispiel: Gedanken wie „Letztes Mal hab ich schon verloren, also wird das dieses mal sowieso nichts“ analysieren und eine realistischere Sichtweise der Realität zu erhalten.
  • Referenzen: 31, 32

Anspannungsmanagement

Umgang mit Nervosität und Anspannung

  • In Besitz sein von bewussten bzw. unbewussten Werkzeugen zum Regulieren des persönlichen Anspannungszustandes
  • In anderen Worten = Ich weiß wie ich mich beruhige wenn ich zu nervös bin oder wie ich mich pushe, wenn ich zu locker bin
  • Referenzen: 1, 2, 3

Achtsamkeit

  • Die Fähigkeit sich selbst in einer Situation wahrzunehmen und benennen zu können was physisch und psychisch in der Situation abläuft. Stellt die Voraussetzung für Verhaltensänderungen sowie die Umsetzung von Feedback und Instruktionen dar
  • Beispiel: Wahrzunehmen, dass vor einem Wettkampf eine Unsicherheit durch fehlgeschlagene Versuche im Warmup ausgelöst wurde, um an dieser Unsicherheit später zu arbeiten; Wahrzunehmen, dass eine Bewegung unrund ausgeführt wurde und die Ursachen benannt werden können
  • Referenzen: 28, 30

Frustmanagement

  • In Besitz sein von bewussten bzw. unbewussten Werkzeugen zum Regulieren des aufkommenden Frusts über sich oder Andere
  • Beispiel: Ein erneuter Fehlwurf oder Ballverlust. Eigentlich ist noch nichts verloren, durch das aufkommende Gefühl von Frust und Enttäuschung und die verbundenen Gedanken leidet aber die nachfolgende Leistung
  • Referenzen: 11, 12

Fehlertoleranz

  • Person ist in Besitz einer realistischen und hilfreichen Sichtweise und Erwartungshaltung hinsichtlich Fehler bzw. Misserfolge
  • Auch wenn der Wunsch nach perfekten Leistungen motivierend sein kann, bietet eine Erwartungshaltung keine Fehlversuche/keine Niederlage/Gegenpunkte zu haben die Grundlage für Frust und kann leistungshemmend sein
  • Referenzen: 13, 14

Konzentration

  • Die Fähigkeit seine Konzentration über einen notwendigen Zeitraum auf die gewünschten Objekte oder Reize auszurichten, trotz des Einflusses von Störfaktoren
  • Beispiel: auf den Startschuss konzentrieren und schnell aus dem Block zu kommen, trotz lauter Zuschauer; Trainer in Auszeit zuhören, trotz Lichtershow in Halle
  • Referenzen: 4, 5

Refokussierung

  • Die Fähigkeit, die Konzentration auf eine Situation neu ausrichten zu können, nachdem der Fokus verloren gegangen ist
  • Beispiel: Der Kampf oder das Spiel wird längere Zeit unterbrochen wegen einer Verletzung und dann fortgesetzt; Ich fange an während des Wettkampfes über nebensächliche Dinge nachzudenken (z. B. Schule, Arbeit)
  • Referenzen: 6, 7

Energie-Management zwischen Einsätzen

  • Die Fähigkeit, die Zeit zwischen zwei Einsätzen (z. B. Kampfrunden, Läufen, Durchgängen) sowie über längere Sicht zwischen Trainingseinheiten oder Wettkämpfen optimal zur Widerherstellung der maximalmöglichen Leistungsfähigkeit zu nutzen
  • Dies beinhält neben der Fähigkeit zum Erholen auch das Wissen über hilfreiche Erholungsmaßnahmen
  • Referenzen: 17, 18, 19

Zeit- und Stressmanagement

  • Die Fähigkeit, den Alltag im Verhältnis zwischen Belastungs- (z. B. Schule, Arbeit, Studium, etc.) und Erholungszeiten so zu gestalten, dass Energiereserven für Training und Wettkampf ausreichend zur Verfügung stehen können. Voraussetzung: Die Erholungszeiten werden effektiv genutzt (siehe dazu Energie-Management zwischen Einsätzen)
  • Referenzen: 20, 21

Energie-Management im Wettkampf

  • Die Fähigkeit, dass eine Person die eingesetzte Energie auf die Notwendigkeit in dem Wettkampf anpassen kann
  • Beispiel: Es kann wichtig sein, in einem Vorlauf Energie zu sparen, um anschließend im Endlauf maximale Energie zu erbringen, wobei die Leistung dennoch ausreichend ist im Vorlauf
  • Referenzen: 15, 16

Selbstständigkeit im Leben

  • Umfasst das selbstständige Treffen von Entscheidungen im Alltag, sowie die Fähigkeit für sich selbst zu sorgen
  • Referenzen: 29

Selbstständigkeit im Sport

  • Umfasst das selbstständige Treffen von Entscheidungen im Wettkampf
  • Beispiel: Sportler kann selbstständig entscheiden, wie auf Veränderungen im zeitlichen Ablauf reagiert und muss nicht erst externe Personen fragen
  • Referenzen: 28

Kritikfähigkeit

  • Die Fähigkeit, Kritik und Feedback reflektiert aufnehmen und verwenden zu können
  • Referenzen: 37, 38

Kommunikationsfähigkeit

  • Die Fähigkeit Wünsche und Bedürfnisse zielführend zu äußern
  • Referenzen: 38, 39

Demut

  • Die Fähigkeiten, Rahmenbedingungen und Gegebenheiten als wertvoll zu schätzen und nicht als Selbstverständlich zu sehen kann viel Druck nehmen und so bremsende Faktoren für Leistung reduzieren
  • Beispiel: Ein Profisportler sieht seine Teilnahme an einem Wettkampf als Privileg an und macht sich keine Gedanken über Erwartungen von Außenstehenden
  • Referenzen: 40, 41

Zielorientierung

  • Bestreben danach eigene Leistungen und Fähigkeiten zu verbessern unabhängig vom Ergebnis (z. B. Sieg, Niederlage) oder von Belohnungen
  • Referenzen: 35, 36, 51

Wille

  • Die Fähigkeit, die aufgekommene Motivation bei der Umsetzung eines Ziels oder Vorhaben aufrechtzuerhalten trotz Widerständen (z. B. Müdigkeit, zeitliche Dauer, verzögerte Belohnung für Aufwand, hoher Aufwand, unpassende Rahmenbedingungen) bzw. den Schweinehund besiegen können
  • Beispiel: Eine Übung ist hart und es kommt der Gedanke auf, die Übung abzukürzen. Das jetzt einsetzende Selbstgespräch „Du schaffst das“ oder „denk an dein Ziel“ verhindert dieses Verhalten jedoch und schützt die ursprüngliche Motivation
  • Referenzen: 26, 27

Disziplin

  • Die Selbstkontrolle auch bei wenig Motivation eine Tätigkeit oder Vorgaben durchführen zu können
  • Beispiel: Morgens zum laufen aufstehen, auch wenn ich lieber liegen bleiben würde
  • Referenzen: 26, 27

Commitment

  • Die bewusste Entscheidung für das festgelegte Ziel mit allen damit einhergehenden Nachteilen
  • Beispiel: Deutscher Meister als Ziel bedeutet Verzicht auf Freizeit und viel Trainingsaufwand, den ich aushalten muss. Sich diesen Nachteilen bewusst zu sein und Ziel dennoch verfolgen wollen bedeutet Commitment zum Ziel
  • Referenzen: 24, 25, 51

Motivation

  • Wissen, wie ich Motivation, sprich die Energie, die eine Person vor und bei der Umsetzung von Zielen oder Vorhaben benötigt, für vorgenommene Handlungen und gesetzte Ziele aufbaue
  • Beispiel: Wie belohne ich mich selbst? Wie setze ich ein Ziel, dass ich davon motiviert bin?
  • Referenzen: 22, 23

Zielsetzung

  • Die Fähigkeit, sich klare und zugleich hilfreiche Ziele und Vorhaben zu setzen, um so die eingesetzte Energie zielführend auszurichten
  • Beispiel: Was ist mein Ziel für die kommende Saison? Was nehme ich mir für ein Spiel vor? Was nehme ich mir für ein Training vor?
  • Referenzen: 22

Vorbereitet sein

  • Das Antizipieren und Vorbereiten von Störfaktoren, die im Wettkampf auftreten können
  • Beispiel: Im Finale findet vor dem Wettkampf zunächst eine Vorstellungszeremonie statt, die sonst nicht stattfindet. Dies beinhält 15 Minuten Wartezeit. Diese Situation wurde aber bereits im Training simuliert und die Sportler werden dadurch nicht abgelenkt oder überrascht
  • Referenzen: 75, 76
Tree of Excellence Mobil
Flexibilität Handlungsorientierung Zuversicht Freude Selbstvertrauen Imagery Wettkampforientierung Vertrauen Risikobereitschaft Qualitatives Training Soziales Umfeld Zufall Trainingsumfeld Trainerpersönlichkeit Plan B Persönliche Entfaltung Ärgermanagement Attributionsfähigkeit Selbstgesprächsregulation Anspannungsmanagement Achtsamkeit Frustmanagement Fehlertoleranz Konzentration Refokussierung Energie-Management zwischen Einsätzen Zeit- und Stressmanagement Energie-Management im Wettkampf Zielorientierung Wille Disziplin Commitment Motivation Zielsetzung Selbstständigkeit im Leben Selbstständigkeit im Sport Kritikfähigkeit Kommunikationsfähigkeit Demut Vorbereitet sein

Flexibilität

  • Die Fähigkeit, sich schnell auf wechselnde Rahmenbedingungen sowie Störfaktoren anzupassen
  • Beispiel: Der Gegner verhält sich anders als erwartet und sich darauf mental einlassen zu können und in Lage zu sein, über neue Herangehensweisen nachzudenken
  • Referenzen: 48

Handlungsorientierung

  • Die Fähigkeit der Person sich im Wettkampf auf den Prozess zu konzentrieren anstelle über das Ergebnis oder die Konsequenzen nachzudenken
  • Referenzen: 56, 57

Zuversicht

  • Glaube daran, positive Ergebnisse zu erleben bzw. das sich Dinge positiv fügen werden
  • Beispiel: Sportler glaubt trotz nicht-optimaler Vorbereitung wegen Verletzung an einen positiven Ausgang des Wettkampfes
  • Referenzen: 42, 43

Freude

  • Die aktuelle Tätigkeit oder Situation genießen können und Freude zu erleben
  • Referenzen: 46, 47

Selbstvertrauen

  • Überzeugung, mit den eigenen Ressourcen, Fähigkeiten und Stärken, die bevorstehende Situation meistern zu können
  • Referenzen: 44, 45, 49

Imagery

  • Die Fähigkeit sich bevorstehende Bewegungen oder Situationen bildlich vorzustellen, um so die nötigen Gehirnareale zu aktivieren
  • Referenz: 52, 53, 54, 55

Wettkampforientierung

  • Spaß daran, sich mit anderen zu messen und Wettkampfsituationen zu genießen
  • Referenzen: 51

Vertrauen

  • Die Fähigkeit dem ausgearbeiteten Plan, der Vorbereitung und ggf. dem Trainer zu vertrauen
  • Referenzen: 49, 50

Risikobereitschaft

  • Die Fähigkeit, Risiken einzugehen und einhergehende Unsicherheit auszuhalten

Qualitatives Training

  • Selbst in Lage sein, sowie die Möglichkeit erhalten (durch z. B. Fachperson wie Trainer), regelmäßig und ausreichend hochwertige Trainingseinheiten zu absolvieren
  • Referenzen: 58, 59

Soziales Umfeld

  • Familiärer bzw. sozialer Support
  • Referenzen: 58, 60, 61

Zufall

  • Das Eintreten von Situationen, in der eine Person in die Lage versetzt wird vorhandene Eigenschaften und Fähigkeiten für außergewöhnliche Leistungen zu nutzen.
  • Referenzen: 62, 63, 64

Trainingsumfeld

  • Besteht ein dienliches motivationales und soziales Klima in der Trainingsgruppe.
  • Referenzen: 65, 66, 58

Trainerpersönlichkeit

  • Inwieweit passt der Coaching- bzw. Führungsstil bzw. Philosophie zur aktuellen Situation und Bedürfnislage des Sportlers und wie gut kann der Trainer sich an gegebene Situationen anpassen.
  • Referenzen: 67, 68, 69, 58

Plan B

  • Pläne und Alternativen hinsichtlich beruflicher Entwicklung nach dem Sport. Je höher hier die Sicherheit, desto mehr kann der Fokus auf die Leistung gelegt werden
  • Referenzen: 70, 71, 72

Persönliche Entfaltung

  • Die Auslebung und Entwicklung von Hobbies, Partnerschaften und Netzwerken außerhalb des Sports für den Stabilisierung der Persönlichkeit und Schaffen von Raum für Erholung
  • Referenzen: 73, 74

Ärgermanagement

  • In Besitz sein von bewussten bzw. unbewussten Werkzeugen zum Regulieren des aufkommenden Ärgers
  • Ärger ist eine spannende Emotion, da sie uns viel Energie geben kann und manchmal auch die Leistung fördert. Eine mögliche Erklärung ist, dass der Ärger mich dazu bringt nur im hier und jetzt zu sein („ich will es dem jetzt zeigen. Ich gebe jetzt alles“) und nicht mehr über mögliche Konsequenzen nachdenke („das Ergebnis entscheidet über die Qualifikation“). Genau hier ist aber auch oftmals der leistungshinderliche Aspekt. Durch Ärger ist wohlmöglich die Entscheidung schlechter oder die damit verbundenen Gedanken lenken mich von meiner eigentlichen Aufgabe ab. Konsequenz: schlechtere Leistungen
  • Referenzen: 8, 9 , 10

Attributionsfähigkeit

  • Die Fähigkeit ein Ergebnis oder eine Handlung hinsichtlich der einfließenden kontrollierbaren (z. B. mein Einsatz, meine Einstellung) und unkontrollierbaren (z. B. Gegner, Zufall) Einflussfaktoren analysieren und bewerten zu können.
  • Beispiel: ein verlorenes Rennen heißt nicht automatisch, dass die eigene Leistung schlecht war
  • Referenzen: 33, 34

Selbstgesprächsregulation

  • Die Fähigkeit, über aufkommende Gedanken und Sorgen zu reflektieren und zielführend zu verändern
  • Beispiel: Gedanken wie „Letztes Mal hab ich schon verloren, also wird das dieses mal sowieso nichts“ analysieren und eine realistischere Sichtweise der Realität zu erhalten.
  • Referenzen: 31, 32

Anspannungsmanagement

  • In Besitz sein von bewussten bzw. unbewussten Werkzeugen zum Regulieren des persönlichen Anspannungszustandes
  • In anderen Worten = Ich weiß wie ich mich beruhige wenn ich zu nervös bin oder wie ich mich pushe, wenn ich zu locker bin
  • Referenzen: 1, 2, 3

Achtsamkeit

  • Die Fähigkeit sich selbst in einer Situation wahrzunehmen und benennen zu können was physisch und psychisch in der Situation abläuft. Stellt die Voraussetzung für Verhaltensänderungen sowie die Umsetzung von Feedback und Instruktionen dar
  • Beispiel: Wahrzunehmen, dass vor einem Wettkampf eine Unsicherheit durch fehlgeschlagene Versuche im Warmup ausgelöst wurde, um an dieser Unsicherheit später zu arbeiten; Wahrzunehmen, dass eine Bewegung unrund ausgeführt wurde und die Ursachen benannt werden können
  • Referenzen: 28, 30

Frustmanagement

  • In Besitz sein von bewussten bzw. unbewussten Werkzeugen zum Regulieren des aufkommenden Frusts über sich oder Andere
  • Beispiel: Ein erneuter Fehlwurf oder Ballverlust. Eigentlich ist noch nichts verloren, durch das aufkommende Gefühl von Frust und Enttäuschung und die verbundenen Gedanken leidet aber die nachfolgende Leistung
  • Referenzen: 11, 12

Fehlertoleranz

  • Person ist in Besitz einer realistischen und hilfreichen Sichtweise und Erwartungshaltung hinsichtlich Fehler bzw. Misserfolge
  • Auch wenn der Wunsch nach perfekten Leistungen motivierend sein kann, bietet eine Erwartungshaltung keine Fehlversuche/keine Niederlage/Gegenpunkte zu haben die Grundlage für Frust und kann leistungshemmend sein
  • Referenzen: 13, 14

Konzentration

  • Die Fähigkeit seine Konzentration über einen notwendigen Zeitraum auf die gewünschten Objekte oder Reize auszurichten, trotz des Einflusses von Störfaktoren
  • Beispiel: auf den Startschuss konzentrieren und schnell aus dem Block zu kommen, trotz lauter Zuschauer; Trainer in Auszeit zuhören, trotz Lichtershow in Halle
  • Referenzen: 4, 5

Refokussierung

  • Die Fähigkeit, die Konzentration auf eine Situation neu ausrichten zu können, nachdem der Fokus verloren gegangen ist
  • Beispiel: Der Kampf oder das Spiel wird längere Zeit unterbrochen wegen einer Verletzung und dann fortgesetzt; Ich fange an während des Wettkampfes über nebensächliche Dinge nachzudenken (z. B. Schule, Arbeit)
  • Referenzen: 6, 7

Energie-Management zwischen Einsätzen

  • Energie-Management zwischen Einsätzen
  • Die Fähigkeit, die Zeit zwischen zwei Einsätzen (z. B. Kampfrunden, Läufen, Durchgängen) sowie über längere Sicht zwischen Trainingseinheiten oder Wettkämpfen optimal zur Widerherstellung der maximalmöglichen Leistungsfähigkeit zu nutzen
  • Dies beinhält neben der Fähigkeit zum Erholen auch das Wissen über hilfreiche Erholungsmaßnahmen
  • Referenzen: 17, 18, 19

Zeit- und Stressmanagement

  • Die Fähigkeit, den Alltag im Verhältnis zwischen Belastungs- (z. B. Schule, Arbeit, Studium, etc.) und Erholungszeiten so zu gestalten, dass Energiereserven für Training und Wettkampf ausreichend zur Verfügung stehen können. Voraussetzung: Die Erholungszeiten werden effektiv genutzt (siehe dazu Energie-Management zwischen Einsätzen)
  • Referenzen: 20, 21

Energie-Management im Wettkampf

  • Die Fähigkeit, dass eine Person die eingesetzte Energie auf die Notwendigkeit in dem Wettkampf anpassen kann
  • Beispiel: Es kann wichtig sein, in einem Vorlauf Energie zu sparen, um anschließend im Endlauf maximale Energie zu erbringen, wobei die Leistung dennoch ausreichend ist im Vorlauf
  • Referenzen: 15, 16

Zielorientierung

  • Bestreben danach eigene Leistungen und Fähigkeiten zu verbessern unabhängig vom Ergebnis (z. B. Sieg, Niederlage) oder von Belohnungen
  • Referenzen: 35, 36, 51

Wille

  • Die Fähigkeit, die aufgekommene Motivation bei der Umsetzung eines Ziels oder Vorhaben aufrechtzuerhalten trotz Widerständen (z. B. Müdigkeit, zeitliche Dauer, verzögerte Belohnung für Aufwand, hoher Aufwand, unpassende Rahmenbedingungen) bzw. den Schweinehund besiegen können
  • Beispiel: Eine Übung ist hart und es kommt der Gedanke auf, die Übung abzukürzen. Das jetzt einsetzende Selbstgespräch „Du schaffst das“ oder „denk an dein Ziel“ verhindert dieses Verhalten jedoch und schützt die ursprüngliche Motivation
  • Referenzen: 26, 27

Disziplin

  • Die Selbstkontrolle auch bei wenig Motivation eine Tätigkeit oder Vorgaben durchführen zu können
  • Beispiel: Morgens zum laufen aufstehen, auch wenn ich lieber liegen bleiben würde
  • Referenzen: 26, 27

Commitment

  • Die bewusste Entscheidung für das festgelegte Ziel mit allen damit einhergehenden Nachteilen
  • Beispiel: Deutscher Meister als Ziel bedeutet Verzicht auf Freizeit und viel Trainingsaufwand, den ich aushalten muss. Sich diesen Nachteilen bewusst zu sein und Ziel dennoch verfolgen wollen bedeutet Commitment zum Ziel
  • Referenzen: 24, 25, 51

Motivation

  • Wissen, wie ich Motivation, sprich die Energie, die eine Person vor und bei der Umsetzung von Zielen oder Vorhaben benötigt, für vorgenommene Handlungen und gesetzte Ziele aufbaue
  • Beispiel: Wie belohne ich mich selbst? Wie setze ich ein Ziel, dass ich davon motiviert bin?
  • Referenzen: 22, 23

Zielsetzung

  • Die Fähigkeit, sich klare und zugleich hilfreiche Ziele und Vorhaben zu setzen, um so die eingesetzte Energie zielführend auszurichten
  • Beispiel: Was ist mein Ziel für die kommende Saison? Was nehme ich mir für ein Spiel vor? Was nehme ich mir für ein Training vor?
  • Referenzen: 22

Selbstständigkeit im Leben

  • Umfasst das selbstständige Treffen von Entscheidungen im Alltag, sowie die Fähigkeit für sich selbst zu sorgen
  • Referenzen: 29

Selbstständigkeit im Sport

  • Umfasst das selbstständige Treffen von Entscheidungen im Wettkampf
  • Beispiel: Sportler kann selbstständig entscheiden, wie auf Veränderungen im zeitlichen Ablauf reagiert und muss nicht erst externe Personen fragen
  • Referenzen: 28

Kritikfähigkeit

  • Die Fähigkeit, Kritik und Feedback reflektiert aufnehmen und verwenden zu können
  • Referenzen: 37, 38

Kommunikationsfähigkeit

  • Die Fähigkeit Wünsche und Bedürfnisse zielführend zu äußern
  • Referenzen: 38, 39

Demut

  • Die Fähigkeiten, Rahmenbedingungen und Gegebenheiten als wertvoll zu schätzen und nicht als Selbstverständlich zu sehen kann viel Druck nehmen und so bremsende Faktoren für Leistung reduzieren
  • Beispiel: Ein Profisportler sieht seine Teilnahme an einem Wettkampf als Privileg an und macht sich keine Gedanken über Erwartungen von Außenstehenden
  • Referenzen: 40, 41

Vorbereitet sein

  • Das Antizipieren und Vorbereiten von Störfaktoren, die im Wettkampf auftreten können
  • Beispiel: Im Finale findet vor dem Wettkampf zunächst eine Vorstellungszeremonie statt, die sonst nicht stattfindet. Dies beinhält 15 Minuten Wartezeit. Diese Situation wurde aber bereits im Training simuliert und die Sportler werden dadurch nicht abgelenkt oder überrascht
  • Referenzen: 75, 76

Wurzeln

Selbsregulation & -reflektion

  • In Besitz sein von bewussten bzw. unbewussten Werkzeugen zum Regulieren des persönlichen Anspannungszustandes
  • In anderen Worten = Ich weiß wie ich mich beruhige wenn ich zu nervös bin oder wie ich mich pushe, wenn ich zu locker bin
  • Referenzen: 1, 2, 3
  • Die Fähigkeit sich selbst in einer Situation wahrzunehmen und benennen zu können was physisch und psychisch in der Situation abläuft. Stellt die Voraussetzung für Verhaltensänderungen sowie die Umsetzung von Feedback und Instruktionen dar
  • Beispiel: Wahrzunehmen, dass vor einem Wettkampf eine Unsicherheit durch fehlgeschlagene Versuche im Warmup ausgelöst wurde, um an dieser Unsicherheit später zu arbeiten; Wahrzunehmen, dass eine Bewegung unrund ausgeführt wurde und die Ursachen benannt werden können
  • Referenzen: 28, 30
  • Die Fähigkeit, über aufkommende Gedanken und Sorgen zu reflektieren und zielführend zu verändern
  • Beispiel: Gedanken wie „Letztes Mal hab ich schon verloren, also wird das dieses mal sowieso nichts“ analysieren und eine realistischere Sichtweise der Realität zu erhalten.
  • Referenzen: 31, 32
  • Die Fähigkeit ein Ergebnis oder eine Handlung hinsichtlich der einfließenden kontrollierbaren (z. B. mein Einsatz, meine Einstellung) und unkontrollierbaren (z. B. Gegner, Zufall) Einflussfaktoren analysieren und bewerten zu können.
  • Beispiel: ein verlorenes Rennen heißt nicht automatisch, dass die eigene Leistung schlecht war
  • Referenzen: 33, 34
  • Die Fähigkeit seine Konzentration über einen notwendigen Zeitraum auf die gewünschten Objekte oder Reize auszurichten, trotz des Einflusses von Störfaktoren
  • Beispiel: auf den Startschuss konzentrieren und schnell aus dem Block zu kommen, trotz lauter Zuschauer; Trainer in Auszeit zuhören, trotz Lichtershow in Halle
  • Referenzen: 4, 5
  • Die Fähigkeit, die Konzentration auf eine Situation neu ausrichten zu können, nachdem der Fokus verloren gegangen ist
  • Beispiel: Der Kampf oder das Spiel wird längere Zeit unterbrochen wegen einer Verletzung und dann fortgesetzt; Ich fange an während des Wettkampfes über nebensächliche Dinge nachzudenken (z. B. Schule, Arbeit)
  • Referenzen: 6, 7
  • In Besitz sein von bewussten bzw. unbewussten Werkzeugen zum Regulieren des aufkommenden Ärgers
  • Ärger ist eine spannende Emotion, da sie uns viel Energie geben kann und manchmal auch die Leistung fördert. Eine mögliche Erklärung ist, dass der Ärger mich dazu bringt nur im hier und jetzt zu sein („ich will es dem jetzt zeigen. Ich gebe jetzt alles“) und nicht mehr über mögliche Konsequenzen nachdenke („das Ergebnis entscheidet über die Qualifikation“). Genau hier ist aber auch oftmals der leistungshinderliche Aspekt. Durch Ärger ist wohlmöglich die Entscheidung schlechter oder die damit verbundenen Gedanken lenken mich von meiner eigentlichen Aufgabe ab. Konsequenz: schlechtere Leistungen
  • Referenzen: 8, 9 , 10
  • In Besitz sein von bewussten bzw. unbewussten Werkzeugen zum Regulieren des aufkommenden Frusts über sich oder Andere
  • Beispiel: Ein erneuter Fehlwurf oder Ballverlust. Eigentlich ist noch nichts verloren, durch das aufkommende Gefühl von Frust und Enttäuschung und die verbundenen Gedanken leidet aber die nachfolgende Leistung
  • Referenzen: 11, 12
  • Person ist in Besitz einer realistischen und hilfreichen Sichtweise und Erwartungshaltung hinsichtlich Fehler bzw. Misserfolge
  • Auch wenn der Wunsch nach perfekten Leistungen motivierend sein kann, bietet eine Erwartungshaltung keine Fehlversuche/keine Niederlage/Gegenpunkte zu haben die Grundlage für Frust und kann leistungshemmend sein
  • Referenzen: 13, 14

Selbst- und Energiemanagement

  • Die Fähigkeit, dass eine Person die eingesetzte Energie auf die Notwendigkeit in dem Wettkampf anpassen kann
  • Beispiel: Es kann wichtig sein, in einem Vorlauf Energie zu sparen, um anschließend im Endlauf maximale Energie zu erbringen, wobei die Leistung dennoch ausreichend ist im Vorlauf
  • Referenzen: 15, 16
  • Die Fähigkeit, die Zeit zwischen zwei Einsätzen (z. B. Kampfrunden, Läufen, Durchgängen) sowie über längere Sicht zwischen Trainingseinheiten oder Wettkämpfen optimal zur Widerherstellung der maximalmöglichen Leistungsfähigkeit zu nutzen
  • Dies beinhält neben der Fähigkeit zum Erholen auch das Wissen über hilfreiche Erholungsmaßnahmen
  • Referenzen: 17, 18, 19
  • Die Fähigkeit, den Alltag im Verhältnis zwischen Belastungs- (z. B. Schule, Arbeit, Studium, etc.) und Erholungszeiten so zu gestalten, dass Energiereserven für Training und Wettkampf ausreichend zur Verfügung stehen können. Voraussetzung: Die Erholungszeiten werden effektiv genutzt (siehe dazu Energie-Management zwischen Einsätzen)
  • Referenzen: 20, 21

Motivation und Wille

  • Die Fähigkeit, sich klare und zugleich hilfreiche Ziele und Vorhaben zu setzen, um so die eingesetzte Energie zielführend auszurichten
  • Beispiel: Was ist mein Ziel für die kommende Saison? Was nehme ich mir für ein Spiel vor? Was nehme ich mir für ein Training vor?
  • Referenzen: 22
  • Wissen, wie ich Motivation, sprich die Energie, die eine Person vor und bei der Umsetzung von Zielen oder Vorhaben benötigt, für vorgenommene Handlungen und gesetzte Ziele aufbaue
  • Beispiel: Wie belohne ich mich selbst? Wie setze ich ein Ziel, dass ich davon motiviert bin?
  • Referenzen: 22, 23
  • Die bewusste Entscheidung für das festgelegte Ziel mit allen damit einhergehenden Nachteilen
  • Beispiel: Deutscher Meister als Ziel bedeutet Verzicht auf Freizeit und viel Trainingsaufwand, den ich aushalten muss. Sich diesen Nachteilen bewusst zu sein und Ziel dennoch verfolgen wollen bedeutet Commitment zum Ziel
  • Referenzen: 24, 25, 51
  • Die Fähigkeit, die aufgekommene Motivation bei der Umsetzung eines Ziels oder Vorhaben aufrechtzuerhalten trotz Widerständen (z. B. Müdigkeit, zeitliche Dauer, verzögerte Belohnung für Aufwand, hoher Aufwand, unpassende Rahmenbedingungen) bzw. den Schweinehund besiegen können
  • Beispiel: Eine Übung ist hart und es kommt der Gedanke auf, die Übung abzukürzen. Das jetzt einsetzende Selbstgespräch „Du schaffst das“ oder „denk an dein Ziel“ verhindert dieses Verhalten jedoch und schützt die ursprüngliche Motivation
  • Referenzen: 26, 27
  • Die Selbstkontrolle auch bei wenig Motivation eine Tätigkeit oder Vorgaben durchführen zu können
  • Beispiel: Morgens zum laufen aufstehen, auch wenn ich lieber liegen bleiben würde
  • Referenzen: 26, 27
  • Bestreben danach eigene Leistungen und Fähigkeiten zu verbessern unabhängig vom Ergebnis (z. B. Sieg, Niederlage) oder von Belohnungen
  • Referenzen: 35, 36, 51

Social- und Life-Skills

  • Die Fähigkeiten, Rahmenbedingungen und Gegebenheiten als wertvoll zu schätzen und nicht als Selbstverständlich zu sehen kann viel Druck nehmen und so bremsende Faktoren für Leistung reduzieren
  • Beispiel: Ein Profisportler sieht seine Teilnahme an einem Wettkampf als Privileg an und macht sich keine Gedanken über Erwartungen von Außenstehenden
  • Referenzen: 40, 41
  • Die Fähigkeit Wünsche und Bedürfnisse zielführend zu äußern
  • Referenzen: 38, 39
  • Die Fähigkeit, Kritik und Feedback reflektiert aufnehmen und verwenden zu können
  • Referenzen: 37, 38
  • Umfasst das selbstständige Treffen von Entscheidungen im Wettkampf
  • Beispiel: Sportler kann selbstständig entscheiden, wie auf Veränderungen im zeitlichen Ablauf reagiert und muss nicht erst externe Personen fragen
  • Referenzen: 28
  • Die Selbstkontrolle auch bei wenig Motivation eine Tätigkeit oder Vorgaben durchführen zu können
  • Beispiel: Morgens zum laufen aufstehen, auch wenn ich lieber liegen bleiben würde
  • Referenzen: 26, 27
  • Umfasst das selbstständige Treffen von Entscheidungen im Alltag, sowie die Fähigkeit für sich selbst zu sorgen
  • Referenzen: 29

Baum

  • Glaube daran, positive Ergebnisse zu erleben bzw. das sich Dinge positiv fügen werden
  • Beispiel: Sportler glaubt trotz nicht-optimaler Vorbereitung wegen Verletzung an einen positiven Ausgang des Wettkampfes
  • Referenzen: 42, 43
  • Überzeugung, mit den eigenen Ressourcen, Fähigkeiten und Stärken, die bevorstehende Situation meistern zu können
  • Referenzen: 44, 45, 49
  • Die aktuelle Tätigkeit oder Situation genießen können und Freude zu erleben
  • Referenzen: 46, 47
  • Das Antizipieren und Vorbereiten von Störfaktoren, die im Wettkampf auftreten können
  • Beispiel: Im Finale findet vor dem Wettkampf zunächst eine Vorstellungszeremonie statt, die sonst nicht stattfindet. Dies beinhält 15 Minuten Wartezeit. Diese Situation wurde aber bereits im Training simuliert und die Sportler werden dadurch nicht abgelenkt oder überrascht
  • Referenzen: 75, 76
  • Die Fähigkeit, sich schnell auf wechselnde Rahmenbedingungen sowie Störfaktoren anzupassen
  • Beispiel: Der Gegner verhält sich anders als erwartet und sich darauf mental einlassen zu können und in Lage zu sein, über neue Herangehensweisen nachzudenken
  • Referenzen: 48
  • Die Fähigkeit, Risiken einzugehen und einhergehende Unsicherheit auszuhalten
  • Die Fähigkeit dem ausgearbeiteten Plan, der Vorbereitung und ggf. dem Trainer zu vertrauen
  • Referenzen: 49, 50
  • Spaß daran, sich mit anderen zu messen und Wettkampfsituationen zu genießen
  • Referenzen: 51
  • Die Fähigkeit sich bevorstehende Bewegungen oder Situationen bildlich vorzustellen, um so die nötigen Gehirnareale zu aktivieren
  • Referenz: 52, 53, 54, 55
  • Die Fähigkeit der Person sich im Wettkampf auf den Prozess zu konzentrieren anstelle über das Ergebnis oder die Konsequenzen nachzudenken
  • Referenzen: 56, 57

Wasser

  • Selbst in Lage sein, sowie die Möglichkeit erhalten (durch z. B. Fachperson wie Trainer), regelmäßig und ausreichend hochwertige Trainingseinheiten zu absolvieren
  • Referenzen: 58, 59
  • Familiärer bzw. sozialer Support
  • Referenzen: 58, 60, 61
  • Das Eintreten von Situationen, in der eine Person in die Lage versetzt wird vorhandene Eigenschaften und Fähigkeiten für außergewöhnliche Leistungen zu nutzen.
  • Referenzen: 62, 63, 64
  • Besteht ein dienliches motivationales und soziales Klima in der Trainingsgruppe.
  • Referenzen: 65, 66, 58
  • Inwieweit passt der Coaching- bzw. Führungsstil bzw. Philosophie zur aktuellen Situation und Bedürfnislage des Sportlers und wie gut kann der Trainer sich an gegebene Situationen anpassen.
  • Referenzen: 67, 68, 69, 58
  • Pläne und Alternativen hinsichtlich beruflicher Entwicklung nach dem Sport. Je höher hier die Sicherheit, desto mehr kann der Fokus auf die Leistung gelegt werden
  • Referenzen: 70, 71, 72
  • Die Auslebung und Entwicklung von Hobbies, Partnerschaften und Netzwerken außerhalb des Sports für den Stabilisierung der Persönlichkeit und Schaffen von Raum für Erholung
  • Referenzen: 73, 74

Referenzen

Linz, L. Wie fördere ich eine Gewinnerkultur mit Nationalathleten – Strategien und Sichtweisen eines Sportpsychologen. Vortrag im Rahmen des Tiroler Tags der Sportpsychologie in Innsbruck, 25.09.2009

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